Um Wahlkampfgetöse soll es sich ausdrücklich nicht handeln. Das betont der Verfasser des dreiseitigen Schreibens gleich im ersten Absatz. Vielmehr lesen sich die Zeilen wie eine Anklageschrift. Formuliert hat sie Willy Güntsch, Urgestein der Tettauer Sozialdemokratie und seit sechs Amtsperioden Gemeinderat. Er nimmt in der Stellungnahme, die er an unsere Redaktion übersandt hat, hauptsächlich den Bürgermeister der Glasmachergemeinde ins Visier: Peter Ebertsch (BfT/CSU). In der jüngsten Gemeinderatssitzung hat es wieder mal ordentlich gekracht zwischen den Streithähnen. Deshalb hat Güntsch zur Feder gegriffen.