Stuttgart - Der Präsident ist im Stress. „Donald Trump hat am Samstag sein Golfspiel unterbrochen“, um bei einer Kundgebung in Georgia „belegfrei“ zu wiederholen, er habe die US-Präsidenten-Wahl gewonnen, sagte Anne Will zu Beginn ihrer Sonntagabend-Show in der ARD. Gehe es bloß um eine Stilfrage, ob Trump am 20. Januar an der Amtseinsetzungsfeier von Joe Biden teilnehme oder nicht, und was haben Deutschland und Europa von den USA unter Biden in den kommenden vier Jahren zu erwarten, das diskutierte die Moderatorin mit Sigmar Gabriel, dem ehemaligen Wirtschafts- und Außenminister und SPD-Chef, der jetzt der Atlantik-Brücke vorsteht, Norbert Röttgen (CDU), dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses, der bekanntlich CDU-Vorsitzender werden möchte, der Kolumnistin Samira El Ouassil, der ersten gebürtigen Deutschen im US-Repräsentantenhaus, der Demokratin Angelika Kausche aus Georgia, sowie dem Politikberater und Republikaner Peter Rough. Das Ergebnis? Ernüchternd. „Es wird nichts einfacher. Es wird nur einfacher, miteinander zu sprechen“, so bilanzierte es Will.