Anschlussstelle Haarbrücken Weiterbau an der B 4

Peter Tischer

Mitte des Jahres soll das eigentliche Brückenbauwerk stehen. Kosten der Baumaßnahme: 3,8 Millionen Euro

Die Bauarbeiten an der Anschlussstelle Haarbrücken der B 4 sind schon wieder in vollem Gange, sodass bei weiterem günstigen Wetterverlauf, eine frühzeitige Fertigstellung möglich sein sollte. Foto: Tischer

Haarbrücken - Sabrina Hörl, Pressesprecherin des Staatlichen Bauamts Bamberg, ist zuversichtlich, was die Bauarbeiten an der Anschlussstelle Haarbrücken der B 4 betreffen. „Die Baumaßnahme konnte planmäßig nach der Winterpause wieder begonnen werden“, erläutert sie auf Nachfrage der Neuen Presse und verweist auf das derzeit günstige Wetter. Man hoffe, dass kein Frost oder gar Schneefälle einen Strich durch die Rechnung machen. „In den nächsten Wochen beginnen die Betonierungsarbeiten des zweiten Widerlagers“, blickt sie nach vorne. Anfang April sollen dann, wenn alles weiter planmäßig verläuft, die Fertigteilträger, also die Stahlverbundträger geliefert und eingebaut werden. Es handele sich dabei um eine beeindruckende Maßnahme, da sie eine Stützweite von 35 Meter aufweisen und per Kran zentimetergenau eingepasst werden müssen. Sollte sich das Wetter auch weiterhin von seiner besten Seite zeigen, so ist Hörl in Absprache mit der zuständigen Projektleiterin Anna-Lena Schuster, zuversichtlich, die Baumaßnahme früher als gedacht abschließen zu können. „Wir gehen davon aus, dass die Brückenarbeiten bis Mitte des Jahres fertig sind.“

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Was allerdings nicht bedeute, dass dann schon die Anschlussstelle wieder voll befahrbar ist. Denn es müsse noch die Behelfsumfahrung rückgebaut und Restarbeiten wie Asphaltierung durchgeführt werden. Das heißt, dass die zweistreifige Behelfsumfahrung wie bisher bestehen bleibt. Besonderes Augenmerk richtet das Staatliche Bauamt aber auf das Umfeld der B 4, das sich in der Wasserschutzzone III befindet und die Wasserschutzzone II tangiert. „Zur Verbesserung des Trinkwasserschutzes sind bautechnische Maßnahmen an Straßen in Wasserschutzgebieten gemäß den Richtlinien für bautechnische Maßnahmen an Straßen in Wasserschutzgebieten vorgesehen“, erläutert Hörl. Während der Ausführung der Straßen- und Brückenbauarbeiten werden zeitgleich die Fahrzeug-Rückhaltesysteme erneuert sowie Instandsetzungsarbeiten an den Tiefbrunnen der SÜC im Tal der Röden durchgeführt. Im Zuge der Maßnahme werden auch die unterführenden Wege, das heißt der Anschlussast der B 4 und der öffentliche Feldweg, erneuert. Kosten der Baumaßnahme: 3,8 Millionen Euro: „In dieser Summe ist auch der Knotenpunkt selbst eingebunden mit allen Asphaltarbeiten“, so das Staatliche Bauamt Bamberg. Wenn die Anschlussstelle wieder frei befahrbar ist, kommen weitere Baumaßnahmen an der B4 bis zum Siemens-Kreisel auf die Kraftfahrer zu, darunter auch weitere Brückenbauwerke.