Appell an Staatsminister Stadt: Coburg erhält viel weniger Impfstoff als Landkreise der Region

Lockerungen der Corona-Beschränkungen für Geimpfte und Genesene blicken die Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge mit gemischten Gefühlen entgegen. Foto: Oliver Berg/dpa Foto: dpa

Während die Impfquote bei Erstimpfungen in Coburg am Freitag bei knapp über 30 Prozent lag, war sie in den umliegenden Landkreisen zum Teil bis zu zehn Prozentpunkte höher. Das teilte die Stadt am Freitagnachmittag mit. Politiker fordern jetzt mehr Impfstoff vom Freistaat.

Coburg - „Ein Grund für diese Situation ist vermutlich, dass das gemeinsame Impfzentrum von Coburg Stadt und Land deutlich weniger Impfstoff erhalten hat als andere Impfzentren in Franken und Bayern“, kommentierte Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig die Zahlen am Freitag.

Dabei steigen die Inzidenzraten in Coburg Stadt und Land, während sie bundes- und landesweit deutlich zurückgehen. Am Freitag lag die Stadt Coburg bundesweit auf Platz 14, der Landkreis sogar auf Platz drei. Die Forderung der bayerischen Staatsregierung nach Verschärfung der gültigen Regelungen durch Allgemeinverfügung in der Stadt Coburg und dem Landkreis liegen bereits vor, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Daher hätteen OB Sauerteig, Landrat Sebastian Straubel, Neustadts Oberbürgermeister Frank Rebhan für den Städtetag, Ebersdorfs Bürgermeister Bernd Reisenweber für den Gemeindetag sowie die Landtagsabgeordneten Michael Busch und Martin Mittag in einem gemeinsamen Brief an Staatsminister Klaus Holetschek nun mehr Impfstoff gefordert.


 

 

Bilder