Zumindest eines ist sicher: Das Aquaria in seiner jetzigen Form hat ausgedient. Vor einem halben Jahrhundert als Kombibad auf die Welt gekommen, sind Hallen- und Freibad mittlerweile nicht mehr zu retten. Was vielen Besuchern überhaupt nicht gefallen wird: Nach dem Zehnmeterturm ist eine weitere Attraktion so gut wie Geschichte: „Das Wellenbecken ist am Ende seines Lebenszyklus und wird aller Voraussicht nach im kommenden Jahr nicht genutzt werden können“, teilte Antje Leipold, Sprecherin des Bad-Betreibers Süc, auf Anfrage der Redaktion mit. Um Technik und den baulichen Zustand für einen Weiterbetrieb auf Vordermann zu bringen, wären Investitionskosten im mittleren sechsstelligen Bereich nötig. „Insofern planen wir, in den Erhalt des Sport- und Sprungbeckens sowie Unterhaltungsangebote für unsere kleinen Aquaria-Besucher zu investieren“, so Leipold.