ATP-Turnier in Kitzbühel Souveräner Auftritt von Krawietz/Mies

Durften mit ihrem Viertelfinal-Auftritt in Kitzbühel zufrieden sein: Kevin Krawietz (links) und Andreas Mies. Foto: imago images//Patrick Steiner

Der Witzmannsberger und sein Kölner Partner fertigen in Kitzbühel den Monegassen Nys und den Polen Zielinski mit 6:4, 6:1 ab. Im Halbfinale des ATP-250-Turniers treffen sie auf die an Position 1 gesetzten Pütz/Venus.

Den Einzug ins Halbfinale der Generali Open in Kitzbühel haben die beiden Tennis-Profis Kevin Krawietz (30 Jahre; Doppel-Weltranglisten-24.) aus Ahorn-Witzmannsberg und sein Kölner Partner Andreas Mies (31; 35.) am Mittwoch souverän geschafft. Die an Position 3 gesetzten French-Open-Sieger im Doppel von 2019 und 2020 bezwangen bei diesem Turnier der ATP-250-Kategorie im Viertelfinale den Monegassen Hugo Nys (31; 63.) und den Polen Jan Zielinski (25;56.) mit 6:4, 6:1.

Zwei Breakbälle abgewehrt

Zwar mussten der Wahl-Münchner und der Rheinländer im ersten Satz bei 1:2-Rückstand und Service Mies zwei Breakbälle abwehren, doch gelang es ihnen dann im siebten Spiel, ihrerseits Zielinski den Aufschlag abzunehmen und anschließend das Rebreak des monegassisch-polnischen Duos nach 15:40-Rückstand zu verhindern. Nach 5:4-Führung und einem Zu-null-Aufschlagspiel von Krawietz stand es nach 38 Minuten 1:0 für die Favoriten. Im zweiten Satz konnten Nys/Zielinski nur das erste Spiel für sich entscheiden, danach machten Andreas Mies und vor allem Krawietz, der seine Asse Nummer drei und vier und ein weiteres Aufschlagspiel ohne Gegenpunkt zur 5:1-Führung verbuchte, enorm Druck. Nach nur einer Stunde und sieben Minuten war der 6:4, 6:1-Erfolg unter Dach und Fach.

Pütz/Venus kampflos weiter

In der Vorschlussrunde des Turniers im österreichischen Tirol treffen Krawietz/Mies nun am Freitag (Uhrzeit noch offen) auf die an Position 1 gesetzten Tim Pütz (Frankfurt; 34; 12.) und Michael Venus (Neuseeland; 34; 11.), die – nach einem souveränen 6:2, 6:3-Erfolg in ihrem Auftaktspiel gegen die österreichischen Youngsters Lukas Neumayer und Sebastian Ofner – am Mittwoch kampflos weiter kamen. Das niederländische Gespann Tallon Griekspoor (26; 640.)/Bart Stevens (24/124.) konnte wegen einer Verletzung von Griekspoor nicht antreten.

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