Vor wenigen Tagen ist ein Tagesspiegel-Autor in Berlin als "linke Drecksau" beschimpft und auf offener Straße niedergeschlagen worden. Auch andere Kollegen werden beschimpft, bedroht, geschubst, getreten oder verprügelt. Längst keine Einzelfälle mehr. Und schon gar keine Kavaliersdelikte, wie der Deutsche Journalistenverband betont. Auch der Bund Deutscher Zeitungsverleger verurteilt die jüngsten Vorgänge sehr. Er spricht von einem "abscheulichen Angriff auf den unabhängigen Journalismus und die Pressefreiheit". Und Ulrike Gruska, Sprecherin der Organisation "Reporter ohne Grenzen", beklagt: "Das Klima gegen Journalisten ist feindlicher geworden, und die Übergriffe nehmen zu."
Auf ein Wort Keine Kavaliersdelikte
Redaktion 11.11.2015 - 00:00 Uhr