Nur aus ganz zwingenden Gründen darf dies verweigert werden. Reporter aus ganz Deutschland sind nach Nordrhein-Westfalen gekommen, um über die umstrittene Räumung Hambacher Forsts, in dem der Energiekonzern RWE Braunkohle abtragen will, zu berichten. Sie beklagen Behinderungen durch die Polizei. Dagegen wehrt sich nun der Deutsche Journalisten Verband, DJV, in einer Presseerklärung. Der DJV fordert die Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Polizei auf, Journalistinnen und Journalisten unverzüglich Zugang zu gewährleisten. "Die Räumung des Hambacher Forstes ist im Zusammenhang mit der Diskussion um Klimawandel und Kohleausstieg von großer gesellschaftlicher Bedeutung", erklärt dazu Bundesvorsitzender Frank Überall. "Was dort passiert, müssen die Menschen aus den Medien erfahren und nicht aus dem Polizeibericht."
Auf ein Wort Zwischen den Fronten
Redaktion 17.09.2018 - 19:48 Uhr