Regionale Wirtschaft Naturinform mit klarem Bekenntnis zum Standort Redwitz

Das Unternehmen erweitert seine Produktion. Die Firma investierte jüngst 6,5 Millionen Euro, unter anderem in den Bau einer neuer Fertigungshalle vor Ort.

Horst Walther, Geschäftsführer und Gründer von Naturinform, (links) und der Redwitzer Bürgermeister Jürgen Gäbelein vor der neuen Lager- und Logistikhalle. Foto: Naturinform

Am Produktionsstandort von Naturinform in Redwitz sind in den vergangenen Wochen zwei umfangreiche Bau- und Ausbaumaßnahmen abgeschlossen worden. Das Unternehmen, das am dortigen Standort Produkte aus Wood Polymer Composite (WPC), einem speziellen Holzverbundwerkstoff, für das In- und Ausland fertigt, hat kräftig in diesen investiert und sowohl seine Produktions- als auch seine Lagerkapazitäten sowie die gesamte Logistikinfrastruktur erheblich erweitert.

Nach der Werbung weiterlesen

Im Zentrum der Investitionen in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro steht eine komplett neu errichtete Fertigungsanlage. „Mit dem Einstieg in die Produktion von sogenannten co-extrudierten Dielen schließen wir als einziger deutscher Hersteller zum internationalen Wettbewerb auf. Die Produktlinie mit dem Namen „Piazza“ wurde bereits sehr erfolgreich in den Markt eingeführt und wir rechnen für die nächsten Jahre mit einem deutlichen Ausbau unserer Marktanteile“, sagt Horst Walther, Gründer und Geschäftsführer von Naturinform.

Der zweite Investitionsschwerpunkt lag auf dem Ausbau der bestehenden Lagerhalle, die auf insgesamt 3800 Quadratmeter erweitert wurde. Das Bauprojekt schloss zudem die Sanierung der vorhandenen Halle mit ein. In den neuen Lagerflächen entstanden vier Kommissionierungsplätze, an denen Produkte für die einzelnen Bauvorhaben zusammengestellt und direkt auf die Baustellen geliefert werden.

„Wir bleiben ein attraktiver Arbeitgeber in der Region“

Geschäftsführer Horst Walther betonte beim Besuch der kommunalen Wählervereinigung UBR mit Bürgermeister Jürgen Gäbelein die strategische Ausrichtung der Maßnahmen: „Wir investieren in die Zukunft und bleiben ein attraktiver Arbeitgeber in der Region!“

Gemeinsam mit Geschäftsführerin Pia Hobeck blicke er positiv gestimmt und zuversichtlich in die Zukunft. Das Unternehmen habe mit dem Ausbau den Standort für die kommenden Jahre wettbewerbsfähig aufgestellt und seine Position im Markt für hochwertige WPC-Produkte weiter gestärkt, so Walther. Geschäftsführerin Pia Hobeck verweist ergänzend auf die Bedeutung von kurzen Lieferzeiten und flexiblen Kundenlösungen, die damit auch in der Hochsaison umzusetzen möglich seien.