Augsfeld Badeverbot wegen Blaualgen

red
Die Sichttiefe im Kleidersee betrug bei der Feststellung der Blaualgen teilweise unter zehn Zentimeter. Foto: picture alliance/dpa/Nicolas Armer

Das Schwimmen im Kleidersee Augsfeld ist ab sofort verboten. Bei Kontakt mit den Algen kann es zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.

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m Rahmen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes werden die Badegewässer im Landkreis regelmäßig auf ihre hygienische Situation und auf das Vorliegen von Blaualgen überprüft.

Im Kleidersee Augsfeld wurden Blaualgen festgestellt und deshalb wurde am 02.09.2022 vom Gesundheitsamt ein Badeverbot ausgesprochen. Die Stadt Haßfurt hat am selben Tag bereits vor Ort mit Aufstellen von Hinweisschildern über das Badeverbot informiert. Zu erkennen sind Blaualgen an grünlichen Schlieren und Algenteppichen an der Wasseroberfläche. Blaualgen sind große Ansammlungen an Cyanobakterien, von denen einige giftige Wirkstoffe bilden können. Die Algen entstehen im Sommer bei hohen Wassertemperaturen in Seen und Teichen und kommen vor allem in nährstoffreichen Gewässern vor. Durch das Algenwachstum wird die Sichttiefe des Badegewässers deutlich verringert, was zu Gefährdungen für Badende führt. Die Sichttiefe im Kleidersee betrug bei der Feststellung der Blaualgen teilweise unter zehn Zentimeter.

Reizungen, Übelkeit und Durchfall

Bei Kontakt mit Blaualgen können Reizungen der Haut, der Schleimhaut und der Augen auftreten. Auch zu Ohrenschmerzen kann es kommen. Das Verschlucken des Wassers kann zu Übelkeit, Durchfall sowie Erbrechen führen. Bei Auftreten dieser Symptome wird geraten, den Hausarzt aufzusuchen. Durch das Gesundheitsamt werden Proben entnommen und zur weiteren Untersuchung an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit übersandt. Sofern die Untersuchungen keine Grenzwertüberschreitungen ergeben und das Algenwachstum beendet sein wird beziehungsweise die Sichttiefe deutlich über einem Meter beträgt, kann das Badeverbot wieder aufgehoben werden.

 

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