Coburg Im Vorfeld der Wahl zum Sportler des Jahres am Montag im Landestheater, bei welcher Hans Meyer den heimischen Sportler applaudierte, war der ehemalige Bundesligacoach (zuletzt Borussia Mönchengladbach und 1. FC Nürnberg) zu einer Autogrammstunde in den Redaktionsräumen der NP zu Gast. Das Interesse der Fußballfans war, selbst für ihn, überwältigend.
Das Rampenlicht des Bundesliga-Zirkus verließ der heute 68-Jährige, nachdem er gebeten hatte, seinen bis 30. Juni 2010 laufenden Vertrag bei den Fohlen vorzeitig aufzulösen, bereits am 28. Mai 2009. Doch die Region hat den Mann, der den Club nach knapp 40 titellosen Jahren zum DFB-Pokalsieg 2007 führte, nicht vergessen: Noch bevor Meyer im Steinweg eintraf, hatte sich bereits eine lange Schlange quer durch die Redaktion gebildet und so musste sich ehemalige DDR-Oberliga-Spieler erst mal zu seinem Platz durchkämpfen, natürlich nicht ohne einen von ihm gewohnt sarkastischen Spruch (üblicherweise gegenüber Medienvertretern) im Angesicht von vorbereiteten 1000 Autogrammkarten loszulassen: Ich habe das Gefühl, ich werde hier marktwirtschaftlich ausgenutzt!
Die Freude war seinen Fans aus der Region und darüber hinaus anzusehen. Sie gaben sich mit Autogrammkarten nicht zufrieden, sonder brachten Kappen, Trikots, Jahrbücher, Poster, Wimpel, Fahnen und andere Fanutensilien mit. Und auch jede Menge Fragen: Aus dem Alltag eines Bundesligatrainers wollte Andreas Dietzel aus Coburg geschildert haben, wie man mit den Sprachproblem angesichts zahlreicher Spieler aus dem Ausland umgeht: 30 Worte reichen einem Spieler um taktische Vorgaben zu verstehen. Problematischer wird es jedoch, wenn der Trainer kein gutes Deutsch spricht, muss er doch die richtigen Worte finden um zu motivieren, so Meyer.
Hilfe bei einem Problem benötigte Tobias Wolfrum, Spieler bei der DJK/TSV Rödental: Wie erkläre ich meinem Trainer, dass ich Dienstags und Donnerstags nicht mehr trainieren kann? Meyer differenzierte: Sag ihm, dass du gerne 60 Minuten dabei bist, wenn er dich braucht, aber wenn du während der Trainingszeit nicht arbeiten musst, sondern nur keine Lust hast, dann sag ihm einen schönen Gruß von mir, er soll dich rauswerfen! Spitzfindig reagierte Meyer auf die Frage, ob er noch einmal auf der Trainerbank Platz nehmen würde: Ich werde 69, wie lange hast du denn vor zu arbeiten? Oder als Sandra Fischer und Nina Fischer aus Coburg ein Autogramm für Berndi und für Noby haben wollten: Sind eure Männer noch klein? Gut, dass mich keiner Hansi nennt. Unter den mehrheitlich schwarz-rot gekleideten, Club-Anhängern waren drei traurige Gladbach-Fans, für die Meyer tröstende Worte fand: Ihr bekommt einen richtig guten Trainer!
Das Rampenlicht des Bundesliga-Zirkus verließ der heute 68-Jährige, nachdem er gebeten hatte, seinen bis 30. Juni 2010 laufenden Vertrag bei den Fohlen vorzeitig aufzulösen, bereits am 28. Mai 2009. Doch die Region hat den Mann, der den Club nach knapp 40 titellosen Jahren zum DFB-Pokalsieg 2007 führte, nicht vergessen: Noch bevor Meyer im Steinweg eintraf, hatte sich bereits eine lange Schlange quer durch die Redaktion gebildet und so musste sich ehemalige DDR-Oberliga-Spieler erst mal zu seinem Platz durchkämpfen, natürlich nicht ohne einen von ihm gewohnt sarkastischen Spruch (üblicherweise gegenüber Medienvertretern) im Angesicht von vorbereiteten 1000 Autogrammkarten loszulassen: Ich habe das Gefühl, ich werde hier marktwirtschaftlich ausgenutzt!
Die Freude war seinen Fans aus der Region und darüber hinaus anzusehen. Sie gaben sich mit Autogrammkarten nicht zufrieden, sonder brachten Kappen, Trikots, Jahrbücher, Poster, Wimpel, Fahnen und andere Fanutensilien mit. Und auch jede Menge Fragen: Aus dem Alltag eines Bundesligatrainers wollte Andreas Dietzel aus Coburg geschildert haben, wie man mit den Sprachproblem angesichts zahlreicher Spieler aus dem Ausland umgeht: 30 Worte reichen einem Spieler um taktische Vorgaben zu verstehen. Problematischer wird es jedoch, wenn der Trainer kein gutes Deutsch spricht, muss er doch die richtigen Worte finden um zu motivieren, so Meyer.
Hilfe bei einem Problem benötigte Tobias Wolfrum, Spieler bei der DJK/TSV Rödental: Wie erkläre ich meinem Trainer, dass ich Dienstags und Donnerstags nicht mehr trainieren kann? Meyer differenzierte: Sag ihm, dass du gerne 60 Minuten dabei bist, wenn er dich braucht, aber wenn du während der Trainingszeit nicht arbeiten musst, sondern nur keine Lust hast, dann sag ihm einen schönen Gruß von mir, er soll dich rauswerfen! Spitzfindig reagierte Meyer auf die Frage, ob er noch einmal auf der Trainerbank Platz nehmen würde: Ich werde 69, wie lange hast du denn vor zu arbeiten? Oder als Sandra Fischer und Nina Fischer aus Coburg ein Autogramm für Berndi und für Noby haben wollten: Sind eure Männer noch klein? Gut, dass mich keiner Hansi nennt. Unter den mehrheitlich schwarz-rot gekleideten, Club-Anhängern waren drei traurige Gladbach-Fans, für die Meyer tröstende Worte fand: Ihr bekommt einen richtig guten Trainer!