München/Oberfranken -SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher warf Ministerpräsident Horst Seehofer, CSU, am Montag "Wahlbetrug" vor. Auch Freie Wähler und Grüne erinnerten daran, dass Seehofer versprochen habe, frei werdende Lehrerstellen nicht zu streichen. "Wenn man vom Rückgang der Schülerzahlen ausgeht, hätten in den vergangenen zwei Jahren bereits 2762 Lehrerstellen wegfallen müssen", erklärte Dr. Ludwig Unger, Pressesprecher im Kultusministerium, auf Anfrage. Nach derzeitigem Stand seien es jetzt noch 830 Stellen. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle setzt auf den Nachtragshaushalt: "Ich bemühe mich, möglichst viele dieser Stellen zu erhalten", betonte er beim Redaktionsgespräch mit unserer Zeitung. fz Bayern