Selb/Berlin - Mitarbeiter des insolventen Porzellanherstellers Rosenthal können aufatmen. Nach der Rettung durch den italienischen Besteckhersteller Sambonet Paderno drohen laut Insolvenzverwalter Volker Böhm keine weiteren Entlassungen mehr. "Es ist kein weiterer Stellenabbau geplant", sagte Böhm der Berliner Zeitung (Dienstagausgabe). Böhm selbst hatte nach eigenen Angaben 300 Mitarbeiter seit der Insolvenzeröffnung im Januar entlassen. In den vergangenen zwölf Monaten waren insgesamt 600 Stellen gestrichen worden. Rosenthal beschäftigt weltweit noch 1200 Mitarbeiter, davon 1000 in Deutschland.