Coburg - Ralph Braun ist empört. Im Juni hatte die Neue Presse darüber berichtet, dass dem Coburger gestohlene Partiturskizzen von Johann Strauss Sohn zum Kauf angeboten wurden, 61 Seiten des unvollendeten Balletts Aschenbrödel für 30 000 Euro. Doch nach anfänglicher Aufregung in Wien drohen die Ermittlungen gegen den Dieb und seinen "Verkäufer" eingestellt zu werden. Der Diebstahl aus der "Wienbibliothek im Rathaus", die die weltweit größte Handschriftensammlung von Johann Strauss Sohn beherbergt, im Jahr 1994 ist eventuell verjährt, nicht aber der Tatbestand der Hehlerei.
Aus der Region Spurensuche im Strauss-Krimi
Von Silke Spitzenpfeil 13.11.2010 - 00:00 Uhr