Augsburg - Weil sie Waffen und Geld aus Raubüberfällen für ihren Vater gelagert hat, ist die Tochter des mutmaßlichen Augsburger Polizistenmörders zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Augsburger Amtsgericht verhängte am Montag eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung gegen die 32 Jahre alte medizinisch-technische Angestellte. Als Bewährungsauflage muss sie 150 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Das Gericht urteilte, sie habe gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz verstoßen und sich darüber hinaus der Hehlerei, der Geldwäsche und des Diebstahls schuldig gemacht.
Aus der Region Waffen und dicke Geldbündel im Keller
Von Ralf Beunink 12.06.2012 - 00:00 Uhr