Pristina/Passau - Der ganz große Trubel im Busbahnhof von Pristina ist vorbei. Statt zehn und mehr Bussen mit Flüchtlingen in Richtung Deutschland und Österreich machen sich jetzt allabendlich nur noch zwei auf den Weg. Es hat sich herumgesprochen, dass die Grenzen nach Serbien und später nach Ungarn in die gelobte EU stärker als früher bewacht werden. Stattdessen versuchen es die verarmten und verzweifelten Albaner in kleineren Gruppen und auch über andere Routen: über Albanien, Montenegro, Italien oder Kroatien - immer in Richtung Westen, in der Hoffnung auf ein neues, besseres Leben.
Aus der Region "Wir versuchen es wieder und wieder"
Von Boris Babic und André Jahnke 17.02.2015 - 00:00 Uhr