Mobilfunknetz im Kreis Kronach Telekom stopft Funkloch in Stockheim

Nördlich der Gemeinde ragt nun ein neuer Mast in den Himmel. Damit verbessert sich nicht nur der Empfang in Gebäuden.

40 Meter hoch ist der neue Schleuderbetonmast der Telekom in Stockheim. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild (Symbolbild)

Die Telekom hat im Landkreis Kronach einen neuen Mobilfunkstandort in Betrieb genommen und mit modernster Mobilfunktechnik ausgestattet. Der 40 Meter hohe Schleuderbetonmast steht nördlich von Stockheim Richtung thüringische Grenze.

Nach der Werbung weiterlesen

Notruf und Warnmeldungen

Damit vergrößere sich die Mobilfunk-Abdeckung in Stockheim und es stünden mehr Kapazität für die Nutzung zur Verfügung, heißt es in einer Pressemitteilung der Telekom. Auch der Empfang in Gebäuden verbessere sich. „Der Bedarf an Bandbreite nimmt ständig zu – rund 30 Prozent pro Jahr. Deshalb machen wir beim Mobilfunkausbau weiter Tempo“, betont Markus Jodl, Unternehmenssprecher der deutschen Telekom.

Die Mobilfunkstandorte der Telekom im Kreis unterstützen die Notruftechnologie Advanced Mobile Location (AML) sowie das Warnsystem Cell Broadcast. Bei Notrufen an die 112 werde dabei der Standort des Anrufers automatisch an die Rettungsleitstelle übermittelt, heißt es in der Mitteilung weiter.

Cell Broadcast sende zudem Gefahrenmeldungen an Mobiltelefone in der betroffenen Funkzelle, beispielsweise bei Großbränden, Gasexplosionen oder Überschwemmungen.

42 Standorte

Die Telekom betreibt im Landkreis Kronach jetzt 42 Standorte. Damit habe man die Flächenabdeckung mit mobilem Internet im Landkreis auf 88 Prozent verbessert, so die telekom. Die Versorgung der Haushalte mit schnellem Mobilfunk steige ebenfalls auf jetzt 98,5 Prozent. Zusätzlich plane man, zwei Mobilfunkstandorte in den nächsten drei Jahren auszubauen.

Beim Ausbau ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümern angewiesen, um Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Vermieter erhalten dafür eine langfristige ortsübliche Miete. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Maststandort anbieten möchte, kann sich an die Deutsche Funkturm wenden: www.dfmg.de/standortangebot.