Kurier-Ausbildungsmesse Fachkräfte der Zukunft informieren sich auf der Future.gram

Martin Burger

Organisatoren der Future.gram in Auerbach sind sich sicher: Ausbildungsmesse war ein Erfolg

Fast alle Unternehmen haben das selbe Problem. Sie suchen händeringend nach Fachkräften und werben deshalb auf verschiedenste Art und Weise um die Gunst der Jugend. Doch die meisten Schüler machen sich noch gar keine Gedanken um die Zukunft, obwohl die Zeit drängt. Auf der Ausbildungsmesse Future.gram des Nordbayerischen Kuriers hatten die Unentschlossenen nun die Gelegenheit, in einige Berufe reinzuschnuppern, sich zu informieren und von den Ausstellern aus erster Hand zu erfahren, was sie in den jeweiligen Berufen erwartet.

„Ja, wir werden es wieder machen“, ist das klare Statement von André Riedel, der die Messe für den Nordbayerischen Kurier auf die Beine gestellt hat. „Die Aussteller wünschen es sich. Gerade die ortsansässigen Unternehmen waren froh, dass so etwas hier durchgeführt wurde, da sie sich im ländlichen Raum befinden und so mehr Aufmerksamkeit bekamen.“

Einige kleinere Anpassungen werde es beim nächsten Mal wohl trotz des guten Feedbacks geben. So plant Riedel eher mit den Tagen Donnerstag und Freitag statt Freitag und Samstag. Das Wochenende war nämlich eigentlich dazu gedacht, dass sich auch Eltern mit dem Thema befassen und ihre Kinder motivieren, sich über den eigenen Traumberuf Gedanken zu machen. „Leider wurde das nicht angenommen wie erhofft. Deshalb ändern wir die Öffnungszeiten im kommenden Jahr, um mehr Schulen und Klassen die Möglichkeit zu geben, Termine zu buchen und sich persönlich vor Ort zu informieren.“

Das Aussteller-Angebot auf der Future.gram war vielfältig. Gerade der Stand der Bundeswehr war gut besucht. Immer wieder sammelte sich dort eine Traube von Jugendlichen, die sich über die über 40 Ausbildungsmöglichkeiten informieren wollten. Interessant dabei war die Tatsache, dass nicht nur junge Schüler, sondern sehr viele Schülerinnen am Stand der Bundeswehr stehen blieben, sich informierten und interessiert Fragen stellten. „Die Schüler konnten ja persönliche Termine ausmachen. Wir waren komplett ausgebucht. Deshalb haben wir auch zwei Stände eröffnet, weil wir wissen, dass die Bundeswehr gefragt ist“, weiß Regierungsamtmann Christian Miedl genau.

Mit 21 Kindern von der Mittelschule Auerbach besuchte die Lehrerin Kristina Steiner die Future.gram Ausbildungsmesse. „Die Messen sind extrem wichtig für die Berufsvorbereitung, um erste Kontakte zu knüpfen, damit Schüler sich trauen, mit Erwachsenen zu sprechen. Es ist toll, dass die Messe vor Ort ist und wir würden uns freuen, wenn diese jedes Jahr hier stattfinden würde“, sagt sie. Die Lehrkraft druckte für ihre Schule extra Feedbackbögen aus. Wenn Gespräche mit einzelnen Unternehmen sehr gut verliefen, erhielten die Schüler eine Art Zertifikat, welches sie in ihre Bewerbungsmappe mit aufnehmen konnten. Die gesamten Rückmeldungen werde sie in der kommenden Woche mit den Schülern durchgehen und ebenfalls mit ihnen auswerten.

 

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