Ausnahmezustand in Baunach Badeverbot im Südsee und am Brückenhaussee

Tote Fische und ein Algenteppich sind das Ergebnis der langen Hitzewelle. Welche Maßnahmen Baunach jetzt ergreift.

Baunach lässt prüfen, ob Blaualgen in den heimischen Gewässern zu finden sind. Foto: picture alliance/dpa (Symbolbild)

Aufgrund der anhaltenden Wärmeentwicklung ist es am Südsee und am Brückenhaussee in Baunach zu einem deutlichen Rückgang des Sauerstoffgehalts im Wasser gekommen. Das teilt die VG Baunach mit. Die Bewölkung der vergangenen Tage habe zusätzlich dazu geführt, dass die Unterwasserpflanzen weniger Sauerstoff produzieren konnten.

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Infolge des Sauerstoffmangels sind bereits Fische verendet. Zudem hat sich auf den Gewässern ein Algenteppich gebildet. Aufgrund des bestehenden Verdachts auf Blaualgen hat das Gesundheitsamt vorsorglich ein Badeverbot für beide Seen ausgesprochen.

Seit Donnerstag waren die Freiwillige Feuerwehr Baunach sowie das Technische Hilfswerk (THW) aus Bamberg, Breitengüßbach und Bad Staffelstein im Einsatz, um Maßnahmen zur Verbesserung der Situation einzuleiten. Der örtliche Angelverein pumpt bereits seit Donnerstagmittag Sauerstoff in die Seen.

Entnahme von Wasserproben am Montag

Nach Freigabe durch das zuständige Wasserwirtschaftsamt pumpt das THW zusätzlich Frischwasser aus dem Main in die Seen. Ziel der Maßnahmen ist es, den Sauerstoffgehalt im Wasser zu erhöhen und die Situation in den betroffenen Gewässern zu stabilisieren.

Am Montag werden Wasserproben entnommen und untersucht, um die aktuellen Werte zu ermitteln und insbesondere den Verdacht auf Blaualgen zu überprüfen.

Baunach bittet die Bevölkerung, bis auf Weiteres nicht im Südsee und im Brückenhaussee zu schwimmen oder mit den Gewässern in Kontakt zu kommen. Das Badeverbot gilt so lange, bis nach erfolgter Untersuchung eine entsprechende Freigabe erteilt werden kann.