Es ist ein trauriger Jahrestag: Vor 80 Jahren, am 9./10. September 1942, wurden die letzten jüdischen Coburger in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. „Dort kamen sie um beziehungsweise von dort wurden sie in Vernichtungslager verschleppt. Infolge dieser dritten, der letzten Deportation, war die Coburger jüdische Gemeinde ausgelöscht“, verdeutlicht der Kultur- und Museumswissenschaftler Hubertus Habel. Um an dieses dunkle Kapitel der Geschichte zu erinnern und der Opfer zu gedenken, wurde die Ausstellung „Da 49, Da 512: Züge in den Tod“ konzipiert, die vom 12. September an im Foyer des Ämtergebäudes, Steingasse 18 in Coburg, zu sehen ist.