Utopien entwerfen entweder Möglichkeiten einer besseren oder idealen Welt und Gesellschaft oder sie prognostizieren ihren Untergang. In beiden Fällen ist eine Reflexion und Analyse der gegenwärtigen Verhältnisse und ihrer Entstehung notwendig. Maßstab bleib das „Höchste Gut“, die Würde des Menschen, seine Selbstbestimmung in Freiheit. Oder wie es die Vorsitzende des Kronacher Kunstvereins in ihrer Begrüßungsrede formulierte: „Solange es Menschen gibt, die eine Gesellschaft ohne Gewalt, Ungerechtigkeit und Naturzerstörung für möglich halten; solange es Menschen gibt, die sich aufgrund der Diskrepanz zwischen dem Wirklichen und dem Möglichen empören, solange werden sie Utopien ausmalen. Denn wenn es keine Ideen von einer Welt von morgen gibt, verliert die Gesellschaft den Glauben an das Heute.“
Ausstellung in Kronach Ein Wiedersehen mit visionären Zukunftsbildern
Peter Müller 29.04.2026 - 12:30 Uhr