„Heimchen am Herd“ oder knallharte Karrierefrau; robuste Arbeiterin oder Rabenmutter: Seit über drei Jahrzehnten ist die deutsche Teilung Geschichte. Dennoch werden noch immer Frauen aus Ost- und Westdeutschland viele Stereotypen zugeschrieben. Welches Leben sich wirklich hinter diesen deutsch-deutschen Klischees verbirgt, davon können sich alle Interessierten bis zum 15. März in der Kronacher Synagoge selbst ein Bild machen; eröffnete hier doch am Montag der DGB-Kreisverband Kronach in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ der Bundesstiftung für Aufarbeitung der SED-Diktatur.