"Das ist ziemlich absurd, oder?", sagte der schwedische Schauspieler Skarsgård, als er nach einem Kommentar gefragt wurde. Ein kleiner Mann mit Größenwahn versuche, sich die Welt zu nehmen.
Regisseur Trier sagte, Grönland gehöre nur den Grönländern. Das Völkerrecht müsse respektiert werden, weil sonst ein Dominoeffekt drohe in der Frage, wie andere Supermächte mit anderen Ländern umgingen.
Wer noch gewonnen hat
Die Auszeichnung für das Lebenswerk ging an die norwegische Schauspielerin und Regisseurin Liv Ullmann ("Szenen einer Ehe"). Als bester Dokumentarfilm wurde "Fiume o Morte!" des Regisseurs Igor Bezinović ausgezeichnet, der von der Besetzung der heutigen Stadt Rijeka in Kroatien erzählt. Bester Animationsfilm wurde die Produktion "Arco".
Bei den Schauspielpreisen waren auch deutsche Künstler nominiert. Leonie Benesch ("Heldin") und Idan Weiss ("Franz K.") gingen aber gegen die beiden Hauptdarsteller von "Sentimental Value" ebenso leer aus wie die luxemburgisch-deutsche Darstellerin Vicky Krieps ("Love Me Tender").
Ausgezeichnet wurden auch Maren Ade, Janine Jackowski und Jonas Dornbach von der Berliner Produktionsfirma Komplizen Film. Die italienische Regisseurin Alice Rohrwacher ("Glücklich wie Lazzaro") wurde für ihre Verdienste um den weltweiten Einfluss des europäischen Kinos geehrt.