Autobahn 73 Rastanlage Drossenhausen ist in Reichweite

Bis Jahresende wird Baurecht für die neue Tank- und Rastanlage an der A 73 erwartet. Foto: /Repro_HOF

Ende des Jahres könnte es mit dem Bau des Projekts an der A 73 bei Drossenhausen losgehen. Das hat auch Folgen für die Kläranlage in Meeder.

Meeder - Mit dem Bau der Tank- und Rastanlage Coburger Land an der Autobahn 73 bei Drossenhausen könnte Ende dieses Jahres losgelegt werden. Bei der Sitzung des Gemeinderats Meeder informierten kürzlich Jan Martin Schubert und Markus Bindnagel von der Autobahn GmbH über den derzeitigen Sachstand des Projekts. Demnach wird bis Jahresende der Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberfranken erwartet, was mit dem Baurecht gleichzusetzen ist.

Das Oberflächenwasser wird in einem Becken vor Ort gesammelt und behandelt. Das Schmutzwasser soll durch einen Kanal über die Kläranlage der Gemeinde entsorgt werden, wobei diese Kosten von der Autobahn GmbH getragen werden, informierten Schubert und Bindnagel. Prognostiziert sind 32 Kubikmeter pro Tag, verursacht durch 4750 Besucher. Der Lärm soll durch eine Lärmschutzwand zur Autobahn hin abgemildert werden, wobei kein Grenzwert überschritten werden soll. Sowohl Norbert Gleichmann (FW) als auch Matthias Korn (CSU/Landvolk) mahnten eine verstärkte, den kommenden Interessen anzupassende E-Mobilität an.

Bei drei Gegenstimmen beschloss das Gremium eine Satzung der Gemeinde über Ehrungen für Personen mit besonderen ehrenamtlichen Aufgaben, ebenso Ehrungsrichtlinien für den sportlichen Bereich und für Gemeindemedaillen.

Benjamin Otto, Anke Förtsch, André Steiner und Marcel Meyer wurden durch Bürgermeister Bernd Höfer als Feldgeschworene vereidigt. Sie betreiben eines der ältesten deutschen Ehrenämter und bewahren das Siebenergeheimnis, so Höfer.

Einstimmig genehmigte der Gemeinderat den weiteren Teilverzicht auf die Konzessionsabgabe der SÜC für den betrieblichen Verbrauch bei landwirtschaftlichen Haushaltskunden.

 

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