In Dresden ist die Fahrzeugproduktion jüngst ausgelaufen, für Osnabrück sucht der Konzern derzeit nach einer Lösung, wenn dort im kommenden Jahr die Cabrio-Fertigung ausläuft.
Tausende protestierten bei Mercedes
Am vergangenen Freitag hatte es bereits bei Mercedes-Benz bundesweit Proteste gegen den dortigen Sparkurs gegeben. Die IG Metall sprach von insgesamt mehr als 33.000 Beschäftigten, die sich beteiligten. Auch bei VW war es an dem Tag bereits zu ersten Aktionen gekommen: Im ostfriesischen Emden protestierten laut IG Metall mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des VW-Werks gegen die Sparpläne des niedersächsischen Autobauers.
Zuletzt war es bei VW 2024 zum heftigen Tarifstreit gekommen. Mehrmals legte die IG Metall mit Warnstreiks die Produktion lahm. Erst kurz vor Weihnachten kam es nach einem einwöchigen Verhandlungsmarathon zum Kompromiss. Betriebsbedingte Kündigungen wurden ausgeschlossen, der Stellenabbau erfolgt vor allem über Altersteilzeit und Abfindungsprogramme.