Massive Schäden
Katrin Roth, Bereichsleiterin für Straßenbau am Staatlichen Bauamt Bamberg, blickte kurz auf die Bauphase zurück. Neun Monate habe man gebaut, weil man bei der alten Geh- und Radwegunterführung massive Schäden festgestellt habe. Das Bauwerk musste abgerissen werden. „Vorher gab es umfangreiche Untersuchungen zur Leistungsfähigkeit des Kreuzungsknotens. Der Fuß- und Radweg wurde barrierrefrei angelegt, die Fahrbahn in diesem Bereich neu asphaltiert,“ erzählte sie. Anhaltend kühle Witterung und Lieferengpässe bei einzelnen Baumaterialien hätten die Fertigstellung zwar verzögert, aber nicht verhindert. Und weiter: „Die Geh- und Radwegunterführung verbindet Fröschbrunn mit seinem Gewerbegebiet mit dem Stadtzentrum von Kronach und erhöht die Verkehrssicherheit für die Radfahrer.“ Am Ende dankte sie allen für die gute Zusammenarbeit bei einem Bauwerk, das finanziert worden sei aus dem Programm für den Bau von Radwegen an Bundes- und Staatsstraßen. Letzte Markierungsarbeiten an der Straße stünden zwar noch aus, würden aber zeitnah und ohne größere Verkehrsbeeinträchtigungen durchgeführt. Überhaupt habe es auch während der Bauarbeiten keine größeren Rückstaus gegeben. Projektleiter Horst Moser dankte allen zuständigen Stellen für die gute und reibungslose Zusammenarbeit.