Bad Alexandersbad - "Wir", sagt Ulrike Mascher über ihren Verband, "sind die Interessenvertretung derjenigen, die man sonst wenig sieht und hört." Als deutliche Stimme in der öffentlichen Debatte möchte der VdK Lobby-Arbeit machen für die Schwachen und Benachteiligten, für Kranke, Alte, Behinderte, möchte Einfluss nehmen auf eine Politik, der sozialpolitische Themen zumindest im Bundestagswahlkampf 2017 nicht wichtig waren. "Ein Versäumnis", urteilt die VdK-Präsidentin beim "Alexandersbader Gespräch" am Samstag im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum (EBZ). Unter Beifall sagt Mascher im voll besetzten Saal: "Wir sind ein Land, das jedes Jahr großen Reichtum erwirtschaftet. Die Frage ist: Wie verteilen wir diesen Reichtum?" Das neu und besser zu regeln, werde eine vordringliche Aufgabe der künftigen Bundesregierung sein.