Bad Rodach Feuerwehr birgt toten Jungstorch

Um eine Infektionsgefahr auf dem Horst zu verhindern, rücken die Helfer mit der Drehleiter an.

Die Feuerwehr hat in Bad Rodach einen verendeten Jungstorch mit der Drehleiter vom Nest geholt. Foto: Hans Schönecker

Bad Rodach - Die Freiwillige Feuerwehr hat in Bad Rodach einen toten Jungstorch mit der Drehleiter aus dem Nest geholt. Beobachtern war schon vor Tagen aufgefallen, dass sich sich einer der beiden Jungstörche kaum noch bewegte. Auch bei der Fütterung zeigte er wenig Aktivität, wie Hans Schönecker, Storchenbeauftragter für den Landkreis Coburg, am Montag mitteilte. Ein Anwohner hatte schließlich mitgeteilt, dass ein Jungstorch halb über den Nestrand hing und vermutlich verendet ist. Kurzerhand informierte Schönecker die Freiwillige Feuerwehr, die sich bereit fand, den toten Jungstorch wegen der Infektionsgefahr vom Horst zu holen.

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Kurz vor der Aktion mit der Drehleiter flog ein Altstorch davon und beobachtete die Aktion vom Nachbargebäude aus. Der gesunde Jungstorch blieb laut Schönecker ruhig im Nest liegen. Nach der Aktion kehrten beide Altstörche wieder zum Horst zurück.

Eine erste Untersuchung zeigte keine äußerlichen Verletzungen. Weder im Nest noch am toten Tier waren Schnüre oder Plastikfetzen zu erkennen. Der Storchenbeauftragte bedankte sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rodach für den unbürokratischen, schnellen Einsatz.

Unterdessen gibt es in den Horsten des Coburger Landes derzeit 28 Jungstörche, in vier Horsten wird noch gebrütet.