Bahn Stromunfall bei Fahrt mit Güterzug: Zwei Verletzte im Koma

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Ein Leuchtkasten mit einem roten Kreuz hängt vor der Notaufnahme eines Krankenhauses. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Nach dem Stromunfall beim Ausstieg aus einem Güterzug im Münchner Bahnhof Trudering haben Ärzte zwei Verletzte ins künstliche Koma gelegt. Der Zustand des anfangs wiederbelebten 24-Jährigen und seiner 15-jährigen Schwester sei "kritisch, aber stabil", teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit.

München (dpa/lby) - Nach dem Stromunfall beim Ausstieg aus einem Güterzug im Münchner Bahnhof Trudering haben Ärzte zwei Verletzte ins künstliche Koma gelegt. Der Zustand des anfangs wiederbelebten 24-Jährigen und seiner 15-jährigen Schwester sei "kritisch, aber stabil", teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Ihr zwölfjähriger Bruder sei ebenfalls "relativ stabil". Die drei waren am Dienstag zusammen mit neun weiteren Menschen illegal in dem Güterzug über die Grenze nach Deutschland gefahren und bei einem Halt in Trudering über die Dachplane ausgestiegen, wobei es zu einem lebensgefährlichen Stromüberschlag kam.

Da der 24-Jährige seine Geschwister an den Händen hielt, wurden auch diese dabei verletzt. Die übrigen Angetroffenen - zwei Frauen, drei junge Männer und ein Kind, die ebenfalls aus der Türkei stammen - erlitten den Angaben nach unwesentliche Blessuren. Nach Angaben der Bundespolizei flohen zudem drei weitere Personen, die sich ebenfalls in dem aus Italien kommenden Güterzug versteckt hatten.

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