„Ma-ia-hii, ma-ia-huu, ma-ia-hoo!“ Viele der gut zwei Millionen RTL-Zuschauer am Freitagabend sind wohl mit diesem Ohrwurm schlafen gegangen. Nur stammte der Hit „Dragostea Din Tei“ diesmal nicht aus irgendeiner Hitparade oder Chart-Show, sondern aus dem deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC). Und der Gute-Laune-Song wurde von einer fränkischen Metalband lautstark, feurig und mit einem Schuss Selbstironie interpretiert: Feuerschwanz sicherte sich damit den Einzug ins Halbfinale. Mit auf der Bühne: ein Kronacher. Rolf Hering alias Rollo saß bei der Drei-Minuten-Performance am Schlagzeug und heizte dem Publikum ein. Ein paar Stunden später, am Samstagvormittag, spricht der 34-Jährige exklusiv mit unserer Redaktion über seine Eindrücke. Man spürt am Telefon, wie viel Adrenalin noch von der Nacht zuvor übrig ist. „Eine Mega-Überraschung“ sei es jedenfalls gewesen, dass die Jury unisono nach Mitternacht fürs Weiterkommen der Mittelalter-Truppe um „Hauptmann“ alias Peter Henrici stimmte.