Basketball-Bundesliga Bamberg bezwingt den Meister

Christian Sengfelder (links) trumpfte gegen Alba mit zwei Karrierebestwerten (31 Punkten und 17 Rebounds) auf. Aber auch seine Bamberger Kollegen wussten nach der Pleite in Chemnitz, was Sache ist. Foto: Daniel Löb Foto:  

Mit einem 76:67-Erfolg über Alba Berlin setzt Brose ein Ausrufezeichen im Kampf um die Playoff-Plätze. Sengfelder überragt mit zwei Karrierebestwerten.

Bamberg - Brose Bamberg hat in der Basketball-Bundesliga für eine Überraschung gesorgt. Das Team von Johan Roijakkers bezwang am Sonntag den amtierenden deutschen Meister und Pokalsieger Alba Berlin mit 76:67. Davor hatte der Club aus der Hauptstadt elf Siege nacheinander verbucht gehabt. Die Hausherren setzten damit ein Ausrufezeichen im Kampf um die Playoff-Ränge.

Während bei den personell geschwächten Oberfranken Christian Sengfelder mit zwei Karrierebestwerten (31 Punkten und 17 Rebounds) auftrumpfte, erwischten die müde wirkenden Berliner besonders in der Offensive einen schlechten Tag. Zwar führte Alba im Schlussabschnitt noch mit 59:57 (33.), doch Bamberg erkämpfte sich den Heimsieg.

Dadurch büßen die Haupstädter auch den zweiten Platz ein. Mit jetzt 16 Saisonerfolgen ziehen die Hakro Merlins Crailsheim vorbei. Die Baden-Württemberger setzten sich bei der BG Göttingen souverän mit 109:81 durch. Außerdem erlitten die Fraport Skyliners einen Rückschlag. Die Frankfurter verloren gegen ratiopharm Ulm mit 68:87. dpa

 

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