Eigentlich hätte sie schon abgerissen sein sollen. Angesichts erheblicher altersbedingter Schäden war das Schicksal der Mohrenbrücke bereits 2012 vermeintlich besiegelt. Damals hatte sich der Bau- und Umweltsenat aus Kostengründen für einen Neubau entschieden. Der Plan ist lange passé. Das gilt in Teilen auch für eine Entwurfsplanung von 2020 für eine Sanierung. Denn im Bau- und Umweltsenat ist am Mittwoch die neueste Variante präsentiert worden, die mit Blick auf den Denkmalschutz deutlich geringere Eingriffe vorsieht als ursprünglich angedacht und dennoch die statischen Defizite reparieren soll.