Bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen, das Thermometer wies an dem Nachmittag bis zu minus sieben Grad aus, war es schließlich Sebastian Porzelt, der zum Mikro griff und den Anfang machte. „Wir sind heute hier, um eine Botschaft nach Berlin zu schicken“, erklärte der örtliche Kreisobmann des Bauernverbandes der aufgeheizten Menschentraube vor der herangekarrten Bühne auf dem Anger. Die Botschaft, sie müsse an jenem Januar-Tag lauten: Es müsse sich etwas ändern, so gehe es nicht weiter.