München (dpa/lby) - Ein Faust ohne die Gretchenfrage, ohne des Pudels Kern und ohne den so schönen Augenblick, der doch verweilen möge: Die Bayerische Staatsoper hat eine neue Interpretation des berühmten "Faust"-Stoffes auf die Bühne gebracht. Charles Gounods Oper nach der berühmten Goethe-Vorlage feierte in einer Inszenierung der Regisseurin Lotte de Beer Premiere in München - und erntete dabei Applaus und Buh-Rufe, die vor allem dem Regie-Team um die Niederländerin galten.