Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für Paare offenbar der Schlüssel für die Umsetzung ihrer Kinderwünsche. Diese These vertraten mehrere Experten mit Blick auf internationale Vergleichsdaten im Rahmen einer Anhörung des Europaausschusses im Landtag zur Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels. Nach Angaben der Direktorin des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, Katharina Spieß, hat eine umfassende Betreuungsinfrastruktur für Kinder unter drei Jahre den „größten Effekt auf die Geburtenzahl“ bei gleichzeitig überdurchschnittlich hoher Müttererwerbstätigkeit. Auch eine gesicherte Ganztagesbetreuung der Kinder im Grundschulalter sei von Bedeutung.
Bayerischer Landtag Geburtenprämien bringen gar nichts
Jürgen Umlauft 16.04.2026 - 10:00 Uhr