Der Landtag hat in einer Gedenkstunde an die Flucht und Vertreibung Millionen Deutscher aus ihren Siedlungsgebieten im Osten Europas nach dem Zweiten Weltkrieg vor 80 Jahren und den Beginn der Verständigung mit den Völkern Osteuropas vor 75 Jahren erinnert. Von 1945 bis 1950 kamen rund zwei Millionen Menschen von dort als Heimatvertriebene oder Flüchtlinge nach Bayern, vor allem aus dem Sudetenland im heutigen Tschechien und aus dem heute polnischen Schlesien. Bereits 1950 hatten die Heimatvertriebenen in einer Charta Rache und Vergeltung für das erfahrene Leid und Unrecht abgeschworen und zu Frieden und Versöhnung aufgerufen.