Eine weiterhin stark wachsende Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen, ein steiler Anstieg des Strombedarfs, eine zunehmend dezentrale Energieerzeugung – die Zukunftsanforderungen an eine stabile und sichere Stromversorgung stellen die Netzbetreiber vor große Aufgaben beim Netzausbau. Die Bayernwerk Netz GmbH reagiert darauf mit einem Rekordbudget: Im laufenden Jahr investiert der größte bayerische Regionalnetzbetreiber in Oberfranken 283 Millionen Euro in seine Energieinfrastruktur und fährt damit die Ausgaben des Vorjahres (224 Millionen Euro) um mehr als ein Viertel nach oben. Insgesamt werden sich 2026 die Investitionsausgaben in Bayern auf 2,2 Milliarden Euro belaufen, bis zum Jahr 2030 sollen es zwölf Milliarden Euro sein, wie das Unternehmen am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Kulmbach bekannt gab.