Autobahn bei Lautertal Geisterfahrer auf der A73

Am späten Montagabend war ein Dacia-Fahrer aus dem Kreis Hildburghausen auf der Autobahn 73 als Geisterfahrer unterwegs. In der Ortslage Rödental konnte er schließlich gestoppt werden.

Montagnacht, gegen 21.30 Uhr, geriet ein Fahrer aus dem Landkreis Hildburghausen mit seinem Dacia im Baustellenbereich auf der A 73, zwischen den Anschlussstellen Eisfeld-Süd und Coburg auf die Gegenfahrbahn. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr der Dacia-Fahrer zunächst richtig im Baustellenbereich in Richtung Nürnberg. Am Ende der Baustelle im sogenannten Verschwenkbereich, wo der Verkehr in Richtung Nürnberg wieder auf die südliche Richtungsfahrbahn geleitet wird, fuhr der Dacia-Fahrer plötzlich nach links zwischen den dort aufgestellten Warnbaken vorbei.

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Dadurch geriet er auf die Suhler Richtungsfahrbahn, wie die Polizei am Dienstag mitteilt. Auf dieser Fahrbahn fuhr er dann als Geisterfahrer bis zur Anschlussstelle Rödental weiter. Bei dieser Geisterfahrt kamen ihm mehrere Fahrzeuge entgegen. Ein entgegenkommendes Fahrzeug konnte nur noch durch ein beherztes Ausweichmanöver auf den Seitenstreifen einen Zusammenstoß verhindern. Durch sofort eingeleitete polizeiliche Maßnahmen mehrerer Streifen verschiedener Coburger Polizeidienststellen, konnten weitere Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer abgewehrt werden.

Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs

Der Geisterfahrer konnte dann mit Unterstützung eines Verkehrsteilnehmers, durch die Verkehrspolizei Coburg, in der Ortslage Rödental gestoppt werden. Die genauen Ursachen zu dieser Geisterfahrt sind jetzt Gegenstand verkehrspolizeilicher Ermittlungen.

Gegen den Dacia-Fahrer wurde ein Strafverfahren, wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, eingeleitet. Verkehrsteilnehmer die sachdienliche Hinweise zu dieser Geisterfahrt machen können, werden gebeten sich entweder telefonisch bei der Verkehrspolizei Coburg unter 09561/645-0 oder über das Online Kontaktformular der Bayerischen Polizei www.polizei.bayern.de zu melden.