So sind etwa schon Pilates-Kurse oder Mal-Abende geplant. Im oberen Teil gibt es zudem einen großen Coworking-Bereich. Auch Meetingräume können gemietet werden. Und mit dem benachbarten Kino International, das seit Anfang der 90er zur Yorck-Kinogruppe gehört und wichtiger Bestandteil der Berlinale ist, sind die neuen Nachbarn im Austausch für Kooperationen.
"Wir wollen Teil davon sein, dass mehr los ist"
Fertiggestellt wurde die große Magistrale in Berlins Osten, so wie sie einst geplant war, übrigens nie. "Es gibt die Überlegung, die damals nicht gebauten Pavillonbauten zwischen Kino International und Alexanderplatz doch noch zu realisieren", erzählt Landeskonservator Rauhut. "Natürlich in zeitgenössischer Architektur." Vor ein paar Jahren habe es dazu ein Wettbewerbsverfahren gegeben; und Projektideen, die aber bislang nicht vollständig finanziert werden konnten.
Doch auch abgesehen davon: Wie groß ist die Chance, dass die einst trubelige Straße wieder richtig auflebt? "Wir wollen Teil davon sein, dass mehr los ist", sagt Alexander Neumann. "Und oft passiert das ja, dass irgendeiner anfängt. Das Kino International hat wieder aufgemacht, jetzt sind wir da, vielleicht kommt dann dadurch noch mehr".