Engagement gewürdigt
„Von einem Tag auf den anderen stand der Amateurfußball urplötzlich still. Kein Spiel, kein Training. Plätze, Sportheime und Umkleidekabinen verwaist. Eine Situation, die nicht einmal die größten Pessimisten für möglich gehalten hätten, war für uns plötzlich bittere Realität – und sollte für eine lange Zeit bleiben“, erinnerte Thomas Unger in seiner Rede. Die Einschnitte seien immens, die neue Lebenswirklichkeit habe aber auch einer breiten Öffentlichkeit eindrucksvoll vor Augen geführt, wie tief der Fußball in der Gesellschaft verwurzelt sei, so der Bezirksvorsitzende. „Überall in Oberfranken stellten sich Fußballerinnen, Fußballer und Ehrenamtliche uneigennützig und unentgeltlich in den Dienst der Gemeinschaft und zeigten sich vor allem jenen gegenüber solidarisch, die die Gefahren und Einschränkungen besonders trafen: ältere Menschen und Risikopatienten. Ich sage herzlichen Dank für dieses großartige Engagement, darauf können wir gemeinsam Stolz sein. Ich sage aber auch danke, allen meinen Kollegen und Mitstreitern auf Kreis- und Bezirksebene, deren Aufwand um ein Vielfaches höher war, als dies in normalen Zeiten der Fall gewesen wäre. Gehen wir gemeinsam die Herausforderungen in den nächsten vier Jahren gemeinsam an. Dabei ist es vor allem wichtig, auch die Basis in die Entscheidungen einzubinden“, appellierte Unger.