Der SV Friesen trifft in der 1. Hauptrunde des Toto-Pokals auf den Bezirksliga-Konkurrenten FC Lichtenfels. Am Freitagabend wurden in Bad Kötzting die Paarungen ausgelost. Als Losfee fungierte Joachim Buchwieser, Vizepräsident von Lotto Bayern.
Bei der Auslosung der 1. Hauptrunde werden die Friesener spät gezogen und entscheiden sich für ein regionales Highlight.
Der SV Friesen trifft in der 1. Hauptrunde des Toto-Pokals auf den Bezirksliga-Konkurrenten FC Lichtenfels. Am Freitagabend wurden in Bad Kötzting die Paarungen ausgelost. Als Losfee fungierte Joachim Buchwieser, Vizepräsident von Lotto Bayern.
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Bei der Auslosung galt das Wunschlos-Prinzip. Die 22 bayerischen Kreispokalsieger waren in einem Topf und durften sich nach gezogener Reihenfolge ihren Wunschgegner aussuchen. Der SV Friesen musste lange warten, bis er als 13. Team gezogen wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren die ganz großen Lose, wie der TSV 1860 München und die Würzburger Kickers, schon vergriffen.
Für die Frankenwälder waren der Zweite Vorsitzenden André Gügel und der Sportliche Leiter Detlef Dawel in der Oberpfalz vor Ort. Gügel betrat nach der Ziehung die Bühne. Er erklärte Moderator und stellvertretenden BFV-Geschäftsführer Fabian Frühwirth die Entscheidung für den Verein aus dem Nachbarlandkreis. Dabei bezog er sich auf den letzten Friesener Auftritt im Verbandspokal in der Saison 2021/22. Damals gab es ein Derby mit dem amtierenden Kreissieger FC Mitwitz. Mit einem 2:0-Sieg zog der SVF in die zweite Runde ein.
„Wir versuchen jetzt ähnliches. Wir stehen für Regionalität“, sagte Gügel und schickte Grüße an die Mannschaft, die zeitgleich das Stadtderby im Kreispokal beim FC Kronach bestritt, ehe er den FC Lichtenfels als Wunschgegner benannte.
„Es wird wieder ein Spiel auf Augenhöhe“, blickte er auf die Heimpartie gegen den Landesliga-Absteiger voraus. Er hofft, wieder die nächste Runde zu erreichen, um vielleicht dann eines der ganz großen Lose zu ziehen. 2021/22 kam dann der FC Schweinfurt ins Frankenwaldstadion und gewann vor fast 500 Zuschauern mit 3:0.
Den größten Jubel gab es beim SV Eintracht Berlern aus dem Kreis Donau/Isar. Der Kreisligist wurde als erster gezogen und schnappte sich die „Löwen“. Der SSV Jahn Regensburg tritt im Kreis Niederbayern Ost beim Kreisklassisten SG Breitenberg/Sonnen an. Der FC Ingolstadt fährt in die Region München zum Bezirksligisten FC Forstinning. Nicht weit hat es auch der FC Schweinfurt, der beim Bezirksligisten SpVgg Giebelstadt aus Würzburg antritt. Regional bleibt es ebenso für die SpVgg Bayreuth, die in ihrem Landkreis beim Bezirksligisten SV Bavaria Waischenfeld spielt. Die Würzburger Kickers reisen hingegen in den Landkreis Hof zum Bezirksligisten FC Trogen.
Als Regelspieltag ist Samstag, 18. Juli, um 16 Uhr vorgesehen, wie Patrick Garbe aus dem Verbandsspielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbands vorab erklärte. Individuelle Absprachen zwischen den Vereinen seien am Wochenende jedoch möglich. Das für diesen Zeitraum vorgesehene Auftaktspiel des SV Friesen beim TSV Schammelsdorf war wegen der Pokalpartie bereits im Vorfeld auf den kommenden Mittwoch, 15. Juli, um 19 vorverlegt worden. Doe Spiele des TSV 1860 München und des FC Ingolstadt müssen am Dienstag, 21. Juli, ausgetragen werden.