Bildergalerie Knutfest in Wüstenahorn

Wolfgang Desombre

Ein Hauch von Schweden in Wüstenahorn: Viele Anwohner brachten ihren Tannenbaum an den Wolfgangsee zum Knutfest.

Die „ausrangierten“ Christbäume hatten einen Tag nach dem Feiertag der Heiligen Drei Könige noch einmal ihren großen Auftritt. Das Knutfest soll die Dorfgemeinschaft zusammenhalten, betonte Ulrich Steiner, Vorsitzender des Bürgervereins Wüstenahorn, der die Veranstaltung mitorganisiert hat. Für die Kinder gab es einen Weihnachtsbaumhochwurf sowie ein Tannenzapfen-Zielwerfen. Als eine "Superveranstaltung" bezeichnete Can Aydin Coburgs dritter Bürgermeister das Knutfest.

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Am 13. Januar ist der Namenstag von Sankt Knut. Der posthum heiliggesprochene dänische Prinz Knut wurde im Januar 1131 von einem Thronfolge-Konkurrenten ermordet. Seit dem 17. Jahrhundert gilt der Knuttag als Endpunkt der Weihnachtszeit. Seitdem heißt es in Schweden "Knut för julen ut" (Knut bringt Weihnachten zu Ende). Das Hinauswerfen des Weihnachtsbaumes bildet den Abschluss des Knuttages.