Kartierungen, Monitoring, Standortanalysen, Maßnahmenentwicklung – das alles kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Vor allem aber braucht es Personal zur Umsetzung. Für die Laufzeit von 2022 bis 2026 werden geschätzte 495 000 Euro angesetzt – allerdings besteht nun auch die Möglichkeit einer umfassenden Förderung durch den bayerischen Naturschutzfonds. „Hier ist mit einem Fördersatz von 85 Prozent zu rechnen“, strahlte Bürgermeister Jürgen Hennemann. Zumindest aber eine Unterstützung von 80 Prozent sei zu erwarten. Die Stadt Ebern müsste allerdings als Träger mitauftreten, außerdem der Bund Naturschutz Bayern und die Baunach-Allianz, jeweils mit einem Eigenanteil von 24 750 Euro (was jeweils fünf Prozent der Gesamtsumme entspräche, geht man von einem 85-prozentigen Fördersatz aus). Potenzieller Projektbeginn wäre der 1. Oktober, nachdem bei einem positiven Bescheid die Personalstelle des Gebietsentwicklers erst ausgeschrieben werden müsste.