Fast zum „Wahrzeichen“ für den Ortsteil Tiefenlauter ist die im Jahre 2000 von der Interessengemeinschaft Gewerbetreibender in Lautertal e. V. initiierte und errichtete Franziskuskapelle geworden. „Sie wird von Einwohnern und Gästen gleichermaßen gewürdigt und besucht“, erklärte Erster Bürgermeister Karl Kolb. Damals stellte die Gemeinde ein Grundstück für den Bau zur Verfügung und wurde Eigentümer der Kapelle. Für die Erhaltung ist jedoch die IGL laut eines damals geschlossenen Übergabe- und Nutzungsvertrages zuständig. Inzwischen hat die Gemeinschaft allerdings Sorge, dass sie die Kosten für größere Instandhaltungsmaßnahmen nicht mehr begleichen kann und die IGL-Beiträge nicht mehr satzungskonform verwendet werden. Deswegen schickte sie eine Kündigung für das Jahresende an die Gemeinde, um aus der Verantwortung für die Instandhaltung von Kapelle und Grundstück herauszukommen, wie der Erste Bürgermeister informierte. Der Gemeinderat beschloss – bei einer Gegenstimme –, die Kündigung abzulehnen. Man war sich jedoch darüber einig, dass man sich mit den beiden Kirchen und der IGL an einen Tisch setzen und nach Lösungen suchen wolle.