700 Tonnen Indium-Metall in Lagerstätte im Erzgebirge
Die Forschung ist Teil des EU-Projekts "Xtract" zu nachhaltigen Lösungen für den Bergbau der Zukunft. Beteiligt sind daran 14 Partner aus neun Ländern. Die EU unterstützt das Projekt mit fünf Millionen Euro. Ziel der Forschung im Erzgebirge ist eine Pilotanlage zum Abbau des Rohstoffs im größeren Maßstab. Diese soll nach Auswertung der Bohrkerne nun vor Ort als Nächstes entstehen, teilt das Unternehmen Saxore mit. Im Labor seien die Prozesse bereits erfolgreich erprobt worden, teilte die TU zuletzt mit. Eine Vorerkundung habe nach Angaben von Saxore vor Ort bereits erhöhte Indiumgehalte nachweisen können. Das Unternehmen bezeichnet das Metall, das unter anderem in Halbleitern und Photovoltaik-Technologie eingesetzt wird, als "Schlüssel-Metall für Zukunftstechnologien". In der Lagerstätte Tellerhäuser liegen nach Unternehmensangaben schätzungsweise 700 Tonnen Indium-Metall. Es zählt damit zu den weltweit bedeutendsten Indium-Ressourcen.