Brose Bamberg Heckmann bleibt bis 2024

Weitere zwei Jahre in Bamberg: Patrick Heckmann. Foto: Jürgen Schwarz/Imago

Der erfahrene Basketballer verlängert seinen Vertrag beim Bundesligisten Brose Bamberg. Der 30-Jährige will nach seiner Verletzung wieder voll angreifen.

Patrick Heckmann bleibt Brose Bamberg mindestens bis 2024 erhalten. Darauf haben sich der 30-Jährige und der neunmalige deutsche Basketball-Meister verständigt. Der Nationalspieler geht damit in seine Spielzeiten sechs und sieben für die Domstädter, mit denen er bereits zwei Mal deutscher Meister und zwei Mal Pokalsieger geworden ist. Mit 149 nationalen und 80 internationalen Einsätzen gehört Patrick Heckmann zu den Akteuren, mit den meisten Einsätzen im Bamberger Trikot in der letzten Dekade.

Vollständig fit

„Zunächst einmal freue ich mich sehr, dass ich weiterhin in Bamberg spielen darf“, sagt Patrick Heckmann. „Ich hatte ja bereits bei meiner Rückkehr letztes Jahr versprochen, dass ich mithelfen will, den Erfolg wieder zurückzuholen. Durch meine Verletzung konnte ich mich leider nicht so einbringen, wie ich gerne wollte. Das wird nun anders.“ Er fühle sich gut. Sein Fuß sei vollständig kuriert und er freue sich auf die Vorbereitung und darauf, was die Basketball-Saison 2022/2023 alles bereithalte.

„Patrick passt perfekt zu unserer Art Basketball zu spielen. Zudem ist er durch seine Erfahrung Wortführer in der Kabine“, stellt Bambergs Headcoach Oren Amiel fest. „ Für uns war es wichtig, eine gewisse Kontinuität in den Kader zu bringen. Daher bin ich sehr froh, dass es uns gelungen ist, Patrick zu halten. Nachdem er nun einige Monate raus war, brennt er darauf, wieder einzusteigen. Das wird uns sehr helfen.“

Tolle Karriere

Seine Basketballkarriere begann der 1,98 m große Heckmann beim ASC Mainz. Dort durchlief er sämtliche Jugendmannschaften und schaffte bereits mit 15 den Sprung in die erste Mannschaft (Regionalliga). In der Saison 2008/09 ging er für ein Jahr an die Cheyenne Mountain Highschool in Colorado Springs und machte dort seinen Abschluss. Nach seiner Rückkehr führte er die Mainzer NBBL-Mannschaft zum Aufstieg und direkt in ihrem ersten Jahr in die Playoffs. Heckmann wurde nach der Saison zum MVP der Liga gewählt und war mit 23,6 Punkten Topscorer.

2011 zog es ihn in die Collegeliga NCAA an das Boston College in Chestnut Hill (Massachusetts). Am 25. November 2011 stellte er in der Partie gegen UC Riverside seinen persönlichen NCAA-Rekord von 32 Punkten auf. Nach dem Collegeabschluss kam er nach Bamberg, wo er für Brose in vier Jahren insgesamt 211 Spiele auf nationalem und internationalem Parkett absolvierte, dabei zwei Mal Meister und zwei Mal Pokalsieger wurde. Nach einem zweijährigen Abstecher nach Ulm wechselte Heckmann vergangene Spielzeit zurück nach Bamberg, konnte aufgrund einer Fußverletzung jedoch lediglich 18 Partien absolvieren.

Autor

 

Bilder