Donahue wirkte in Afghanistan unter anderem als Kommandeur der Spezialkräfte. Nach Angaben der Armee war der Offizier 17 Mal in Auslandseinsätzen in Afghanistan, im Irak, in Syrien, in Nordafrika und in Osteuropa gewesen.
Auch die Arbeit im Generalstab kennt Donahue: Im US-Verteidigungsministerium war er stellvertretender Direktor für Spezialkräfte-Operationen und Terrorismusbekämpfung.
Donahue fordert Dynamik "mit Stiefeln im Schlamm"
"Der Charakter des Krieges hat sich gewandelt. Die Ukraine hat uns gezeigt, wie Tempo und die Fähigkeit zum Aufwuchs und wie Echtzeitdaten nun denjenigen einen Vorteil verschaffen, die wissen, wie man dies nutzt", gab Donahue nun in Estland den europäischen Verbündeten mit auf den weiteren Weg.
Es werde künftig nicht mehr reichen, auf hochmoderne Fähigkeiten zur See und in der Luft zu vertrauen, sondern es werde wieder auf die Schlagkraft von Landstreitkräften ankommen. Die Nato müsse mit unaufhaltsamer Dynamik die Initiative ergreifen, forderte er. Donahue sagte: "So wird Abschreckung geschaffen - nicht mit Worten vom Rednerpult, sondern mit Stiefeln im Schlamm."