Die Frage hatte es in sich: „Kann man die Kosten des Gutachtens nicht an die Adressaten des Bürgerbegehrens umlegen?“, fragte Thomas Apfel (Pro Coburg) ernst, der sich als Erster nach dem Vortrag von Rechtsamtsleiterin Jennifer Jahn in der Stadtratssitzung am Donnerstag zu Wort meldete. Jahn hatte detailliert aufgezählt, aus welchem Grund das Bürgerbegehren zur Rettung des Freibads, das von der FDP unterstützt wird, als unzulässig eingestuft wurde. Was fast alle abstimmenden Stadträte später auch so sahen – Gegenstimmen gab es lediglich von Hans-Heinrich Eidt (FDP) und Michael Gebhardt (AfD). Eidts Parteikollege Michael Zimmermann durfte als Vertreter des Bürgerbegehrens nicht mit beschließen und setzte sich derweil in die Zuschauerreihen.