Bürgerdialog in Coburg Ein Vision zur Zukunft des Kaufhofs

Einzelhandel, Hostel und eine Dachterrasse: Beim Bürgerdialog „Zukunft Kaufhof“ hat ein Weitramsdorfer Architektenbüro ein Konzept für das leerstehende Gebäude vorgestellt.

Zahlreiche Interessierte diskutierten beim Bürgerdialog „Zukunft Kaufhof“ über die künftige Nutzung des leerstehenden Kaufhof-Gebäudes. Dazu eingeladen hatte der CSU-Oberbürgermeisterkandidat und zweite Bürgermeister Hans-Herbert Hartan. Im Mittelpunkt des Abends stand laut Pressemitteilung des CSU-Kreisverbandes Coburg-Stadt die Vorstellung einer städtebaulichen Idee durch das Büro Glodschei Architekten und Stadtplaner.

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Claus Glodschei präsentierte ein Transformationskonzept, das aufzeigte, welches Potenzial in der Immobilie steckt. Die dargestellten Visualisierungen und Grundrissüberlegungen machten demzufolge deutlich, wie durch eine stärkere Gliederung, neue Fassadenstrukturen und die Schaffung eines Lichthofs ein erheblicher städtebaulicher und optischer Mehrwert entstehen könnte.

Nur eine mögliche Vision, kein definiertes Bauprogramm

Die Fassadengestaltung sei bewusst als dynamischer Übergang gedacht, um einen harten Bruch zur historischen Altstadt zu vermeiden. Denkbar wäre in dem Gebäude laut Schreiben eine lebendige Mischnutzung mit kleinteiligem Einzelhandel im Erdgeschoss, flexibel gestaltbarem Wohn- und Arbeitsraum in den oberen Etagen, kulturellen oder sozialen Angeboten, die Option eines in Coburg fehlenden Hostels sowie einer öffentlich zugänglichen Dachterrasse – etwa als Sky-Bar oder Café mit Blick über die Innenstadt.

Die vom Büro Glodschei vorgestellte Idee stieß vor Ort auf großes Interesse und viel Zustimmung. Gleichzeitig wurde von Architekt Claus Glodschei klar betont: Es handelt sich um eine mögliche Vision, die zeigen soll, was realistisch umsetzbar wäre. Die Ausarbeitung versteht sich als Impuls für die weitere Diskussion, nicht als abschließend definiertes Bauprogramm.