Das Demo in Coburg entstand Mitte der 1960er Jahre, um die Wohnungsnot in der Stadt zu lindern. Der bezahlbare Wohnraum rund um Heimatring oder Baltenweg war bei den Coburgern über Jahrzehnte extrem nachgefragt. Heute leben in dem Gebiet Demo, Siebenlinden und Falkenegg um die 4000 Menschen. Um deren Interessen besser vertreten zu können, wurde Anfang dieser Woche ein Bürgerverein gegründet. Die Stadträte Thomas Apfel (Pro Coburg) und Michael Dorant (Grüne) – beide leben im Demo – haben den Vorsitz inne. „Aber nicht für die Ewigkeit“, wie Thomas Apfel betont. Auf zwei Jahre gewählt, wollen sie den Verein zum Laufen bringen, dann sollen andere nachrücken.